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Medizin 2

Direktor:
Prof. Dr. med. Stephan Achenbach
Medizin 2

Hervorragende Behandlung bei Gefäßverkalkungen

NZ-Klinikcheck 2020: Medizin 2 des Uni-KIinikums Erlangen belegt erneut Platz eins bei Untersuchungen im Herzkatheterlabor

Knapp 7.000 Liter Blut pumpt unser Herz täglich durch unseren Körper. Ist ein Herzkranzgefäß jedoch verkalkt und somit nicht mehr durchlässig, sind gefährliche Folgen möglich: Die Minderdurchblutung des Herzens kann Brustschmerzen oder gar einen Herzinfarkt verursachen. In einem der modernsten Herzkatheterlabore Europas machen die Spezialisten der Medizinischen Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie (Direktor: Prof. Dr. Stephan Achenbach) des Uni-Klinikums Erlangen die Herzgefäße sichtbar. Bei Bedarf beheben sie Engstellen sofort mit sogenannten Stents, also filigranen Metallgeflechten, die die Gefäße dauerhaft durchgängig halten. Im NZ-Klinikcheck überzeugen die Experten der Medizin 2 auch 2020 wieder mit dem ersten Platz.

Besonders Patienten, die bei körperlicher Belastung öfter Probleme mit der Atmung haben und bei denen dabei Schmerzen in der Brust auftreten, werden im Herzkatheterlabor der Medizin 2 untersucht. Dabei schieben die Kardiologen ein schlauchartiges Instrument über die Leiste bzw. das Handgelenk bis zum Herzen vor und machen die Gefäße mithilfe eines Kontrastmittels sichtbar. Klinikdirektor Prof. Dr. Stephan Achenbach hebt vor allem die gute technische Ausstattung der Medizinischen Klinik 2 hervor: „Eine der Katheteranlagen – sie wurde erst letztes Jahr installiert und gehört zu den modernsten in Europa – erlaubt zum Beispiel die Aufnahme von Röntgenbildern nicht nur mit besonders hoher Auflösung, sondern auch in vielfältigeren Winkeln. Hierdurch lassen sich viele Abschnitte der Kranzgefäße besser darstellen und Eingriffe können noch genauer vorgenommen werden.“

Viele Fälle, viel Erfahrung

Finden die Kardiologen eine Engstelle, können sie diese gleich während der Untersuchung entfernen und ggf. mit einem Stent offen halten. Das Drahtröhrchen kann auch bei einem akuten Herzinfarkt eingesetzt werden und so das Leben des Patienten retten. Wie hochzufrieden die Behandelten nach ihrem Eingriff am Uni-Klinikum Erlangen sind, spiegeln die Zahlen des NZ-Klinikchecks wider: 89 Prozent der Patienten würden die Herzexperten des Uni-Klinikums weiterempfehlen. Vor allem die verhältnismäßig große Anzahl an Fällen trägt zu einer hohen Behandlungsqualität bei: 2019 führte das Team der Medizin 2 insgesamt 1.238 Katheterbehandlungen an verengten Herzkranzgefäßen durch.

Spitzenplatz für die Erlanger Kardiologie

Alle Ergebnisse, die zur Spitzenposition der Medizin 2 des Uni-Klinikums Erlangen im NZ-Klinikcheck 2020 führten, sowie ein Interview mit Klinikdirektor Prof. Achenbach finden sich auf der Homepage von nordbayern.de

NZ-Klinikcheck: Orientierung für Patienten

Seit 2015 analysiert die Redaktion der Nürnberger Zeitung (NZ) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsmanagement der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen in jährlicher Folge öffentlich zugängliche Datenquellen über die Arbeit von regionalen Kliniken im Umkreis von 50 Kilometern rund um Nürnberg. Die Auswertungsergebnisse zu einzelnen Eingriffen und Behandlungen werden unter dem Titel „NZ-Klinikcheck“ als regionales Ranking veröffentlicht, um den Patienten die besten Kliniken in der Region aufzuzeigen und zugleich das Qualitätsbewusstsein bei den Krankenhäusern zu schärfen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Stephan Achenbach
Telefon: 09131 85-35301
E-Mail: med2-infoatuk-erlangen.de

 

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