Echokardiografie

Medizin 2

Direktor:
Prof. Dr. med. Stephan Achenbach

Echokardiographie

Die Echokardiografie ist die am häufigsten angewandte bildgebende Technik in der Kardiologie. Mit Ultraschallwellen können sowohl die Gestalt als auch die Funktion des Herzens beurteilt werden. Besonders zur Bestimmung der Herzleistung und für die Untersuchung der Herzklappen ist die Echokardiografie das wichtigste Untersuchungsverfahren Das Verfahren wird bei praktisch allen Herz- und Kreislauferkrankungen eingesetzt und ist für den Patienten nicht belastend. Eine normale echokardiografische Untersuchung dauert 10-30 Minuten und erfordert keine spezielle Vorbereitung.

Nur bei besonderen Fragestellungen verwendet der Arzt eine in die Speiseröhre eingeführte Sonde (transösophageale Echokardiografie) oder nimmt die Untersuchung bei körperlicher oder medikamentöser Belastung (Stress-Echokardiografie) vor. Eine Besonderheit ist die 3D-Echokardiografie, bei der komplexe Strukturen räumlich dargestellt werden können.

Die Medizinische Klinik 2 besitzt mehrere Echokardiografie-Labore, in denen die modernsten Geräte sowie Spezialtechniken zur Verfügung stehen.

Spezialtechniken, die wir auf höchstem technischen Niveau anbieten:

Die transösophageale Echokardiografie (TEE):
Hierbei werden über einen dünnen Schlauch von der Speiseröhre aus Ultraschallbilder des Herzens gewonnen. Durch fehlende Lungen- und Knochenüberlagerung sind diese Bilder besonders hochauflösend und bei einigen Erkrankungen aussagekräftiger als die konventionelle Echokardiografie. Für die Untersuchung muss der Patient ca. 4 Stunden nüchtern sein. 

Die Stress-Echokardiografie:
Dabei erhält der Patient während einer echokardiografischen Untersuchung ein Medikament, das Pulsrate und Blutdruck steigert. Es handelt sich um eine Belastungsuntersuchung nach dem gleichen Prinzip wie das des Belastungs-EKGs. Die Untersuchung ist jedoch aussagekräftiger.

Die Gewebedoppler-Echokardiografie:
Diese neue Technik verfolgt Geschwindigkeit und Verformung von Herzmuskelgewebe und kann Erkrankungen des Herzmuskels z.T. früher und zuverlässiger nachweisen als die herkömmliche Echokardiografie.

Die dreidimensionale Echokardiografie:
Diese neuartige Technik erlaubt die Aufnahme eines dreidimensionalen Datensatzes statt einzelner Schnittbilder. Einige Fragestellungen (etwa Volumenbestimmungen von Herzhöhlen) lassen sich damit besser als mit der konventionellen Echokardiografie beantworten.

 
 
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Zusammenfassung