Herzinsuffizienz-Sprechstunde

Medizin 2

Direktor:
Prof. Dr. med. Stephan Achenbach

Herzinsuffizienz-Sprechstunde

Bei der „Herzinsuffizienz“ handelt es sich um eine Herzschwäche, bei der das Herz nicht ausreichend Blut durch den Körper pumpen kann. Dadurch werden die Organe nicht mit genügend Sauerstoff versorgt.

Anfänglich ist hauptsächlich die Muskulatur betroffen und Beschwerden wie Luftnot, Müdigkeit oder Leistungsminderung treten nur bei stärkerer Belastung auf. Im Verlauf der Erkrankung können Beschwerden aber schon bei Tätigkeiten des Alltags oder in Ruhe auftreten und damit die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Ursächlich für die Herzinsuffizienz ist häufig eine Erkrankung des Herzmuskels („Kardiomyopathie“) mit eingeschränkter Herzpumpleistung. Diese kann nach einem Herzinfarkt oder aber nach einem verschleppten grippalen Infekt auftreten. Eine medikamentöse Therapie zur Entlastung des Herzens ist in jedem Fall erforderlich. Hier werden ACE-Hemmer und Betablocker eingesetzt. Wassertabletten (Diuretika) helfen dem Herzen die Flüssigkeit über dieNieren auszuscheiden.

Bei hochgradig eingeschränkter Herzpumpfunktion besteht das Risiko für bösartige Herzrhythmusstörungen. Dagegen ist eine medikamentöse Therapie häufig wirkungslos, so dass ein spezieller Herzschrittmacher (Implantierbarer Cardioverter Defibrillator, ICD) eingesetzt werden muss.
Manche Patienten profitieren von einer getrennten Stimulation der rechten und linken Herzkammer (kardiale Resynchronisation mit biventrikulärer Stimulation).

Weitere Informationen

Herzinsuffizienz-Sprechstunde

Für Patienten mit einer Herzschwäche, bei der das Herz nicht ausreichend Blut durch den Körper pumpen kann lesen Sie mehr
 
Ansprechpartner
PD Dr. med. Christian Stumpf, MHBA
Telefon: 09131 85-35301
Fax: 09131 85-35303
E-Mail: christian.stumpf@uk-erlangen.de
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